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Buchungsmechanik · Lektion 9

Kontenplan

Die passende Ordnung für genau diese Firma.

Aus dem allgemeinen Kontenrahmen wird eine brauchbare Kontenliste: klar ausgewählt, sinnvoll unterteilt und mit Regeln, die auch die nächste Person versteht.

Mehr Konten sind nicht automatisch mehr Übersicht. Manchmal sind es einfach mehr Möglichkeiten, die Miete falsch zu buchen.
70 MinutenKONTEN // STUDIO30 Fragen
Plan aufbauen Zum Konten-Studio
KONTEN // BAUPLANAus einer Vorlage wird ein Werkzeug
  1. 01
    VerstehenWas macht die Firma?
  2. 02
    AuswählenWelche Konten braucht sie?
  3. 03
    DefinierenWelcher Fall gehört wohin?
  4. 04
    PrüfenStimmen Details und Total?

SO VIEL DETAIL WIE NÖTIG. SO KLAR WIE MÖGLICH.

Auf dieser Seite
  • Die eigene Kontenliste
  • Von der Firma zum Plan
  • Klare Kontierungsregeln
  • Total und Einzelposten
  • Prüfen und verändern
  • Plan-Werkstatt
  • KONTEN // STUDIO
  • Typische Denkfehler
  • 30-Fragen-Quiz
  • In einer Minute
BuchungsmechanikLektion 9
Dauer70 Minuten
SchwierigkeitGrundlage
VoraussetzungenKontenrahmen KMU und Kontoarten sicher unterscheiden
StatusNoch nicht begonnen
Lernziele

Nach dieser Lektion kannst du …

  • einen passenden Kontenplan aus der Tätigkeit eines Unternehmens ableiten
  • notwendige Konten auswählen und sinnvolle Unterteilungen begründen
  • Kontonummer, Kontobezeichnung und Buchungsregel gemeinsam dokumentieren
  • Sachkonten von Kunden- und Lieferantendetails im Nebenbuch unterscheiden
  • Sammelkonten mit Einzelposten abstimmen, ohne Beträge doppelt zu buchen
  • Änderungen am Kontenplan nachvollziehbar und vergleichbar halten
Vorwissen aktivieren · ohne Bewertung

Ein Beratungsbüro übernimmt sämtliche Konten einer Produktionsfirma. Ist sein Kontenplan dadurch besser?

Vollständig gelöst

Zwei Kundinnen, ein kontrollierbares Total

Die fiktive Aare Atelier GmbH hat offene Kundenrechnungen von CHF 1’800 und CHF 2’200.

  1. 1Das Sachkonto Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weist zusammen CHF 4’000 aus.
  2. 2Die Debitorenübersicht zeigt, welche Kundin CHF 1’800 und welche CHF 2’200 schuldet.
  3. 3Die erste Kundin bezahlt CHF 1’800 auf die Bank.
  4. 4Bank nimmt um CHF 1’800 zu; Forderungen nehmen um CHF 1’800 ab.
  5. 5Im Nebenbuch bleibt nur die zweite Rechnung offen. Ihr Betrag von CHF 2’200 entspricht dem neuen Sammelkontosaldo.
Typischer Denkfehler

Die offenen Rechnungen einmal im Nebenbuch und nochmals zusätzlich als neue Forderung im Hauptbuch zu erfassen. Detail und Total beschreiben dieselben Ansprüche.

Geführte Übung

Ein Veloservice erzielt Reparatur- und Verkaufserlöse. Die Leitung möchte beide separat auswerten. Soll jeder einzelne Auftrag ein eigenes Sachkonto erhalten?

Abschnitt 01

Die Firma bestimmt den Bedarf

Ein Beratungsbüro, ein Veloservice und eine Produktionsfirma haben nicht genau dieselben Geschäftsfälle.

Der Kontenrahmen bietet eine allgemeine Ordnung. Der Kontenplan macht daraus die konkrete Kontenstruktur eines Unternehmens. Er legt fest, welche Sachkonten verwendet werden, wie sie heissen, wie sie zusammengefasst werden und welche Vorgänge auf ihnen erfasst werden.

KontenplanDie unternehmensspezifische Auswahl und Ausgestaltung der Konten.

Er ist mehr als eine Liste von Nummern: Er verbindet die Tätigkeit der Firma mit einer einheitlichen Kontierung und verständlichen Auswertungen.

  1. 01 · RAHMENAllgemeine Ordnung

    Klassen, Gruppen und typische Konten bieten die Ausgangsstruktur.

  2. 02 · UNTERNEHMENKonkreter Bedarf

    Geschäftsmodell, Rechtsform und gewünschte Auswertungen bestimmen die Auswahl.

  3. 03 · PLANVerbindliche Anwendung

    Die Firma dokumentiert ihre Konten und verwendet sie für vergleichbare Fälle gleich.

Ein kleiner Betrieb braucht nicht möglichst viele Konten, sondern ausreichend klare Konten. Eine Vorlage ohne eigene Produktion ist kein Grund, künstliche Produktionsbestände zu führen. Ein vollständig bargeldloser Betrieb benötigt nicht automatisch ein aktives Kassenkonto.

Abschnitt 02

Ein Veloservice bekommt seinen Plan

Der fiktive Aare Veloservice repariert Velos und verkauft Zubehör. Kundinnen bezahlen sofort oder erhalten eine Rechnung.

Die Leitung möchte Reparaturleistungen und Zubehörverkäufe getrennt sehen. Sie mietet die Werkstatt, kauft Handelswaren ein und begleicht Lieferantenrechnungen über die Bank. Daraus lassen sich passende Konten ableiten.

Ausgewählte Beispielkonten – kein vollständiger Unternehmensplan
Wirtschaftlicher BedarfBeispielkonto im KMU-RahmenFunktion
Guthaben auf dem Geschäftskonto1020 BankguthabenAktivkonto
Noch offene Kundenrechnungen1100 Forderungen aus Lieferungen und LeistungenAktivkonto
Noch offene Lieferantenrechnungen2000 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und LeistungenPassivkonto
Verkauf von Zubehör3200 HandelserlöseErtragskonto
Erbrachte Reparaturleistungen3400 DienstleistungserlöseErtragskonto
Aufwand für gehandelte Waren4200 HandelswarenaufwandAufwandskonto
Laufende Werkstattmiete6000 RaumaufwandAufwandskonto

Diese Auswahl ist bewusst unvollständig. Eine reale Firma prüft unter anderem weitere Aktiven, Eigenkapital, Personal, Steuern und gegebenenfalls MWST. Eigenkapitalkonten müssen insbesondere zur Rechtsform passen. Hier geht es um die Auswahlmethode, nicht um eine universelle Kontenliste zum Kopieren.

Sinnvolle Unterteilung

Zwei wiederkehrende Erlösarten

Reparaturen und Zubehör separat auszuwerten beantwortet eine konkrete Frage der Leitung. Deshalb sind klar getrennte Erlöskonten hilfreich.

Unnötige Unterteilung

Ein Sachkonto pro Auftrag

Rechnung, Artikel oder Kundin sind Detailinformationen. Sie verlangen nicht automatisch ein neues Sachkonto. Auftrags- und Kundendetails können in ergänzenden Verzeichnissen bleiben.

Für Filialvergleiche können Kostenstellen oder andere Auswertungsmerkmale geeigneter sein als viele neue Sachkonten. Das hängt von Software und Informationsbedarf ab. Entscheidend ist, dass eine benötigte Information zuverlässig erfasst und ausgewertet werden kann.

Abschnitt 03

Jedes Konto braucht einen klaren Auftrag

Nummer, Name und fachliche Verwendung gehören zusammen.

PLAN-LABOR · OHNE BEWERTUNG

Andere Tätigkeit, andere Auswahl.

Alle drei Beispielfirmen haben ein Bankkonto und stellen auch Rechnungen. Wähle die Tätigkeit und die Zahlungsweise.

1 · Was macht die Firma?

Veloservice + Verkauf: ausgewählte passende Konten

Die Firma repariert Velos und verkauft Zubehör. Die beiden Erlösarten sollen separat ausgewertet werden.

  • 1020
    BankguthabenDas Geschäftskonto wird in allen drei Beispielen benötigt
  • 1100
    Forderungen aus Lieferungen und LeistungenAlle drei Firmen stellen auch Kundenrechnungen
  • 3200
    HandelserlöseVerkauf der eingekauften Handelswaren
  • 4200
    HandelswarenaufwandAufwand für die gehandelten Waren
  • 3400
    DienstleistungserlöseEntgelt für die erbrachten Leistungen

Ohne Bargeldbestand und Bargeldvorgänge wird hier kein aktives Kassenkonto benötigt.

Ein Lern-Ausschnitt, kein vollständiger Kontenplan: Weitere Aktiven, Passiven, Aufwands- und Steuerkonten müssen separat geprüft werden.

Eine kleine Kontenkarte

3400 · Dienstleistungserlöse

Kontoart
Ertragskonto
Verwendung im Veloservice
Erbrachte Reparaturleistungen, die nach den betrieblichen Erfassungsregeln als Erlös zu buchen sind.
Abgrenzung
Reine Zubehörverkäufe werden unter Handelserlöse erfasst. Enthält eine Rechnung beides, wird die Erlösaufteilung nachvollziehbar vorgenommen.
Auswertung
Betrieblicher Ertrag aus Lieferungen und Leistungen; getrennte Darstellung der Reparaturerlöse.

Unternehmensspezifische Unterkonten und zusätzliche Stellen sind möglich. Ihre Bezeichnungen und Zuordnung müssen dokumentiert sein. Eine intern ergänzte Nummer ist nicht automatisch ein schweizweit standardisiertes Konto.

Eine freie Nummer ist Platz in einer Liste – keine fachliche Begründung.

Wenn eine mehrjährig genutzte Maschine die Voraussetzungen für eine Aktivierung erfüllt, gehört sie auf ein passendes Anlagekonto. Ein zufällig freies Raumaufwandskonto wird durch den Kauf nicht zu einem Anlagenkonto. Und auch im eigenen Plan entscheidet weiterhin Kontoart plus Veränderung über Soll und Haben: Ertragszunahmen und Erlösminderungen laufen nicht in dieselbe Richtung.

Abschnitt 04

Ein Total. Zwei offene Rechnungen.

Das Hauptbuch zeigt die wirtschaftliche Art und den Gesamtbetrag. Ein Nebenbuch erklärt die passenden Einzelposten.

Die Aare Atelier GmbH hat zwei offene Kundenrechnungen: Kundin A schuldet CHF 1’800 und Kundin B CHF 2’200. Im Debitoren-Nebenbuch beziehungsweise in der Offene-Posten-Verwaltung sind beide Rechnungen einzeln nachvollziehbar.

Vereinfachtes Modell: nur diese zwei offenen Forderungen, gleicher Stichtag, ohne MWST
NEBENBUCH · EINZELPOSTEN
  • Kundin ACHF 1’800
  • Kundin BCHF 2’200

Welche Kundin schuldet wie viel?

=
HAUPTBUCH · SAMMELKONTO

1100 Forderungen

CHF 4’000

Wie hoch ist der Gesamtbestand?

Die CHF 4’000 werden nicht zu CHF 8’000. Einzelposten und Sammelkonto beschreiben dieselben Ansprüche aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Bei integrierter Software werden Belege und Zahlungen zusammenhängend in Haupt- und Nebenbuch verarbeitet; eine zusätzliche unabhängige Erfassung würde Beträge verdoppeln.

Vom Bestand zur Zahlung

Kundin A bezahlt CHF 1’800 auf die Bank.

  1. Hauptbuch: 1020 Bankguthaben an 1100 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, CHF 1’800. Bank steigt, Forderungen sinken.
  2. Nebenbuch: Die Zahlung wird der offenen Rechnung von Kundin A zugeordnet. Dieser Posten ist ausgeglichen.
  3. Kontrolle: Nur die Rechnung von Kundin B über CHF 2’200 bleibt offen. Das passt zum neuen Forderungssaldo.
VorherCHF 4’000
−
Zahlung ACHF 1’800
=
Noch offenCHF 2’200

Die Zahlung erzeugt keinen zweiten Dienstleistungserlös, wenn dieser bereits mit der ursprünglichen Rechnung erfasst wurde.

Auf der Lieferantenseite funktioniert die Unterscheidung entsprechend: Das Kreditoren-Nebenbuch erklärt die einzelnen Lieferantenschulden, das passende Sachkonto zeigt ihr Total. Die technische Organisation unterscheidet sich je nach Software; wichtig bleibt die nachvollziehbare Verbindung zwischen Einzelposten und Gesamtbetrag.

Abschnitt 05

Eine gute Ordnung lässt sich prüfen

Abstimmen heisst: gleiche Inhalte zum gleichen Zeitpunkt vergleichen und Unterschiede erklären.

CHF 5’000 im Hauptbuch, CHF 4’700 in den Kundendetails

Die Differenz beträgt CHF 300. Darf sie einfach als Ertrag gebucht werden, damit die Zahlen übereinstimmen?

Prüfschritte anzeigen
  1. Gleicher Stichtag, gleiche Währung und gleicher sachlicher Umfang?
  2. Sind alle Belege, Zahlungen und Schnittstellenübertragungen vollständig verarbeitet?
  3. Gibt es eine direkte Sammelkontobuchung ohne passenden Kundenposten oder eine falsche Zahlungszuordnung?
  4. Ursache mit den Belegen klären und danach nachvollziehbar korrigieren.

Eine unbegründete Ausgleichsbuchung würde die Ursache verdecken. Die zwei ungleichen Werte werden auch nicht addiert.

Prüfen vor der Freigabe

Typische Fälle durchspielen

Teste etwa Verkauf auf Rechnung, Kundenzahlung, Lieferantenrechnung und Anlagenkauf. Sind passende Konten vorhanden? Stimmt die Zuordnung zu Bilanz und Erfolgsrechnung?

Verändern mit Überleitung

Vergleichbarkeit behalten

Wenn Erlöse ab Januar feiner aufgeteilt werden, dokumentiere Zeitpunkt und Zuordnung von alten zu neuen Konten. Sonst vergleicht dieselbe Auswertungszeile möglicherweise unterschiedliche Inhalte.

Ein bisher verwendetes Konto wird nicht durch das Löschen seiner Geschichte «aufgeräumt». Alte Buchungen bleiben nachvollziehbar; ein nicht mehr benötigtes Konto kann je nach Software für neue Buchungen gesperrt werden. Nummern sollten nicht stillschweigend für einen völlig anderen Kontoinhalt wiederverwendet werden.

Abschnitt 06

Deine Plan-Werkstatt

Überlege zuerst selbst. Öffne danach den Hinweis und prüfe die Lösung.

Fall A: Neu im Kundenstamm

Der Veloservice gewinnt eine neue Kundin. Muss sofort ein neues Sachkonto eröffnet werden?

Hinweis

Hat sich die wirtschaftliche Art der Forderung verändert – oder nur die Person, die bezahlt?

Lösung

Ein neuer Kundendatensatz im Nebenbuch kann genügen. Die Forderung bleibt eine Forderung aus Lieferungen und Leistungen. Personendetails verlangen nicht automatisch ein neues Sachkonto oder gar eine neue Kontenklasse.

Fall B: Werkstatteinrichtung auf Rechnung

Eine Einrichtung für CHF 6’000 wird mehrjährig genutzt und soll im vereinfachten Fall aktiviert werden. Die Lieferantenrechnung ist noch unbezahlt. Was muss der Plan ermöglichen?

Hinweis

Unterscheide Investition, Lieferantenschuld und spätere Zahlung. Im Kaufzeitpunkt fliesst noch kein Geld.

Lösung

Ein passendes Anlagekonto nimmt im Soll zu; Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nehmen im Haben um CHF 6’000 zu. Die konkrete Anlagenbezeichnung folgt dem eingerichteten Plan. Bei der späteren Zahlung sinken Verbindlichkeiten im Soll und Bankguthaben im Haben. Raumaufwand und Dienstleistungserlöse passen hier nicht.

Fall C: Mehr Detail bei den Erlösen

Die Leitung möchte künftig Reparaturleistungen nach zwei wiederkehrenden Leistungsarten auswerten. Was ist vor der Einführung neuer Unterkonten zu klären?

Lösung prüfen

Die gewünschte Aussage, klare Abgrenzungsregeln, die technische Abbildung und die Zusammenfassung zur bisherigen Erlösposition. Danach typische Rechnungen testen, zuständige Personen informieren und den Umstellungszeitpunkt dokumentieren. Zusätzliche Konten sind nur nützlich, wenn sie zuverlässig verwendet werden.

Abschnitt 07

KONTEN // STUDIO

Acht Entscheidungen für einen brauchbaren Unternehmensplan. Wähle Konten, trenne Detail von Total und prüfe Änderungen.

Deine Praxis-Challenge

KONTEN // STUDIO

Richte einen passenden Kontenplan ein und prüfe, ob Kontenauswahl, Kundendetails und Auswertungen zusammenpassen.

Ein Velobetrieb wählt getrennte Kontenzweige für Veloservice, Warenverkauf und Reparatur aus dem Kontenrahmen.
  1. 01Fall lesen
  2. 02Entscheiden
  3. 03Herleitung prüfen

8 Fälle · ein Punkt pro richtiger Entscheidung · ohne Zeitdruck

Nach einem Neuladen beginnt eine neue Runde. Abgeschlossene Ergebnisse bleiben im Lernstand gespeichert.
Abschnitt 08

Vier Denkfehler aus der Praxis

Eine übersichtliche Liste allein garantiert noch keine saubere Buchhaltung.

«Die längste Liste gewinnt»

Detail braucht einen Zweck.

Unbenutzte Konten und unklare Unterteilungen erhöhen die Auswahlfehler. Orientiere dich an tatsächlichen Vorgängen und benötigten Informationen.

«Jede Kundin ein Sachkonto»

Person ist nicht Kontoart.

Ein Nebenbuch kann individuelle Forderungen zeigen, ohne den Sachkontenplan für jede neue Person zu erweitern.

«Total plus Details»

Zwei Ansichten, ein Bestand.

Einzelposten und Sammelkonto werden abgestimmt, nicht als zwei zusätzliche Vermögenswerte zusammengezählt.

«Umbenennen reicht»

Die Vergangenheit bleibt relevant.

Eine Planänderung braucht nachvollziehbare Zuordnung und Dokumentation. Historische Inhalte dürfen nicht unbemerkt ihre Bedeutung wechseln.

Abschnitt 09

30 Fragen zum eigenen Kontenplan

Begründe Kontenauswahl, Kontierungsregeln und die Verbindung von Hauptbuch und Nebenbuch.

Abschlussquiz

Quiz wird vorbereitet …

Die drei Runden und dein lokaler Fortschritt werden geladen.

Abschnitt 10

Eine Ordnung, die im Alltag trägt

Du kennst jetzt den Weg von einer allgemeinen Vorlage zu einem konkreten Arbeitsinstrument.

In einer Minute
  1. Der Kontenrahmen ist die Vorlage; der Kontenplan ist ihre passende Ausgestaltung für eine Firma.
  2. Konten folgen Tätigkeit, Rechtsform und Informationsbedarf. Mehr Konten sind nicht automatisch besser.
  3. Nummer, Name, Kontierungsregel und Abschlusszuordnung schaffen eine gemeinsame Anwendung.
  4. Hauptbuch und Nebenbuch zeigen Total und Einzelposten derselben Beträge. Nicht doppelt zählen.
  5. Abstimmen verlangt gleichen Zeitstand und Umfang. Differenzen werden erklärt, nicht versteckt.
  6. Änderungen bleiben dokumentiert und mit früheren Auswertungen vergleichbar.

Quellen und Geltungsbereich

Die Einordnung folgt dem Schweizer Kontenrahmen KMU. Die Beispiele sind eigens für diese Lektion erstellt und vereinfachen die Fälle ohne MWST. Kontenauswahl und Detailbezeichnungen können je nach Unternehmen und Software abweichen.

  • SECO, KMU-Portal: Wie man seine Buchhaltung organisiert
  • SwissAccounting: offizielle Schulversion des Schweizer Kontenrahmens KMU (PDF beim KMU-Portal) – Referenz für die Klassen und die wenigen gezeigten Beispielkonten.

Die Übersicht ersetzt weder die vollständige Vorlage noch die Prüfung der für einen konkreten Betrieb geltenden Rechnungslegungsvorschriften.

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